Solo Show – Hinter den Augen die Dämmerung


Ausstellungseröffnung
Am 01. Juli ab 16.00 Uhr findet unsere diesjährige Ausstellungseröffnung statt.
Diesmal wird es Kunst von Kevin Kopacka, österreichischer Regisseur, Maler und Videokünstler.

Bereits ab 14.00 Uhr hat unser Restaurant zu Kaffee und Kuchen geöffnet, ebenso im Anschluss ab 18.00 Uhr.
Kevin Kopacka
Kevin Kopacka (1987* geboren in Graz) ist ein österreichischer Maler und Regisseur. Er schloss 2013 sein Studium der Freien Kunst an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Leiko Ikemura als Meisterschüler ab.

Neben mehreren internationalen Ausstellungen in Berlin, Wien, Zürich, New York & Paris wurde er 2012 vom amerikanischen Faschmagazin „Art Business News“ in die Liste der „Top 30 Groundbreaking Artists Under 30“ gewählt.

Seine Arbeiten beschäftigen sich mit der Mystifizierung des Alltags, indem gewöhnliche Situationen geschaffen werden, denen ein surrealer Schleier übergelegt wird. Der Künstler interessiert sich für die Dinge, die man nicht sieht, die jedoch eine Auswirkung auf das Unbewusste haben. Narrative Situation werden in Schichten übermalt, bis nur noch eine Idee zurück bleibt von dem, was sich hinter der Fassade verbirgt.
Hinter den Augen die Dämmerung
Neben seiner Tätigkeit als Maler ist Kevin Kopacka auch im Film als Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Editor tätig. Im Mai drehte er für drei Wochen den Kinofilm „Hinter den Augen die Dämmerung“ im Schloss Herrenhaus Vogelsang in Lalendorf. Es handelt sich um einen surrealen Liebesfilm über ein Pärchen, das die Ewigkeit in einem Schloss verbringt.

Inspiriert von der Atmosphäre des morbid-charmanten Schlosses sowie der wunderschönen Umgebung in Mecklenburg Vorpommern entstand die Ausstellung „Hinter den Augen die Dämmerung“. Gezeigt werden Malereien (die zum Teil im Film zu sehen sein werden), die sich – ähnlich wie der Film – mit der Hinterfragung der Wirklichkeit auseinandersetzen.

Wenn ein Bild einen subjektiven Moment darstellt, existiert dieser dann nur, wenn er von außen betrachtet wird oder führt es ein Eigenleben?

In kräftigen Farben malt der Künstler fließende Formen, die zum Teil in Schlieren verlaufen, als ob sich das Dargestellte in Zeitlupe abspielte. Manche seiner figürlichen Darstellungen erwecken den Eindruck, die Szene einer Handlung zu sein, so dass der dargestellte Moment nicht isoliert für sich steht, sondern Teil einer Geschichte wird. Dieser Eindruck wirft die Frage nach dem Vorher und dem Nachher der Szenerie auf – die Dimension der Zeit wird plötzlich auf dem zweidimensionalen Medium eines Bildes sichtbar.