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OFF BEAT

Gruppenausstellung mit Künstlerinnen aus der Klasse Leiko Ikemura:

Johanna Hochholzer Iman Rezai Sahar Zukerman Walker Brengel Kevin Kopacka Olli Pippo Lisa Wang Yuni Kim Marija Felker Michael Wutz Fritz Bornstück Toni Mauersberg Zurab Shekelashwili Emmanuel Bornstein Lennart Grau Robert Lanz Ucha Janelidze Rona Kobel Lea Gilloire Achim Riethmann Helena Petersen Anita Regli Daniel Correa Mejía
Viet Bang Pham Aisuke Kondo Dargelos Kersten

ERÖFFNUNG AM 13.07.2018 AB 19 UHR

Laufzeit bis zum 05.08.2018,
geöffnet Do. & Fr. 15-18Uhr
und nach Vereinbarung: 0177860477

Solo Show – Hinter den Augen die Dämmerung


Ausstellungseröffnung
Am 01. Juli ab 16.00 Uhr findet unsere diesjährige Ausstellungseröffnung statt.
Diesmal wird es Kunst von Kevin Kopacka, österreichischer Regisseur, Maler und Videokünstler.

Bereits ab 14.00 Uhr hat unser Restaurant zu Kaffee und Kuchen geöffnet, ebenso im Anschluss ab 18.00 Uhr.
Kevin Kopacka
Kevin Kopacka (1987* geboren in Graz) ist ein österreichischer Maler und Regisseur. Er schloss 2013 sein Studium der Freien Kunst an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Leiko Ikemura als Meisterschüler ab.

Neben mehreren internationalen Ausstellungen in Berlin, Wien, Zürich, New York & Paris wurde er 2012 vom amerikanischen Faschmagazin „Art Business News“ in die Liste der „Top 30 Groundbreaking Artists Under 30“ gewählt.

Seine Arbeiten beschäftigen sich mit der Mystifizierung des Alltags, indem gewöhnliche Situationen geschaffen werden, denen ein surrealer Schleier übergelegt wird. Der Künstler interessiert sich für die Dinge, die man nicht sieht, die jedoch eine Auswirkung auf das Unbewusste haben. Narrative Situation werden in Schichten übermalt, bis nur noch eine Idee zurück bleibt von dem, was sich hinter der Fassade verbirgt.
Hinter den Augen die Dämmerung
Neben seiner Tätigkeit als Maler ist Kevin Kopacka auch im Film als Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Editor tätig. Im Mai drehte er für drei Wochen den Kinofilm „Hinter den Augen die Dämmerung“ im Schloss Herrenhaus Vogelsang in Lalendorf. Es handelt sich um einen surrealen Liebesfilm über ein Pärchen, das die Ewigkeit in einem Schloss verbringt.

Inspiriert von der Atmosphäre des morbid-charmanten Schlosses sowie der wunderschönen Umgebung in Mecklenburg Vorpommern entstand die Ausstellung „Hinter den Augen die Dämmerung“. Gezeigt werden Malereien (die zum Teil im Film zu sehen sein werden), die sich – ähnlich wie der Film – mit der Hinterfragung der Wirklichkeit auseinandersetzen.

Wenn ein Bild einen subjektiven Moment darstellt, existiert dieser dann nur, wenn er von außen betrachtet wird oder führt es ein Eigenleben?

In kräftigen Farben malt der Künstler fließende Formen, die zum Teil in Schlieren verlaufen, als ob sich das Dargestellte in Zeitlupe abspielte. Manche seiner figürlichen Darstellungen erwecken den Eindruck, die Szene einer Handlung zu sein, so dass der dargestellte Moment nicht isoliert für sich steht, sondern Teil einer Geschichte wird. Dieser Eindruck wirft die Frage nach dem Vorher und dem Nachher der Szenerie auf – die Dimension der Zeit wird plötzlich auf dem zweidimensionalen Medium eines Bildes sichtbar.

Screening at filmArche

On Wednesday, 11th of April 2018, director KEVIN KOPACKA is going to show his movies „HADES“ (2015) and „TLMEA“ (2016)

Afterwards we are going to have a discussion while having drinks from the ArcheBar.

Screening and discussion will be in English.

The event will be for free.

We look forward to seeing you!

-your Mittwochskomitee-

Wir Magier

Leiko Ikemura und Meisterschüler

“Wir Magier”


13. Oktober – 17. November 2017
Vernissage am 12. Oktober um 18 Uhr

Teilnehmende Künstler: Sabine Banovic, Fritz Bornstück, Mariechen Danz, Lea Gilloire, Lennart Grau, Leiko Ikemura, Rona Kobel, Kevin Kopacka, Robert Lanz, Elke Marhöfer, Helena Petersen, Christian Pilz, Achim Riethmann, Zurab Sheqelashvili, Michael Wutz

Leiko Ikemura gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit mit internationaler Anerkennung. Bereits seit den 1980er Jahren ist sie fester Bestandteil bei renommierten Biennalen und Ausstellungsprojekten in namenhaften Museen und Kunstinstitutionen. Ihre Werke sind in den öffentlichen Sammlungen wie Centre Pompidou, Kunstmuseum Basel, Museum Kunst Palast Düsseldorf und im Nationalmuseum für Moderne Kunst in Tokyo vertreten. Mehr als 20 Jahre war Leiko Ikemura als Professorin an der Universität der Künste in Berlin tätig. Im Oktober kommt die Künstlerin für ein gemeinsames Ausstellungsprojekt mit einer Auswahl ihrer Meisterschüler der vergangenen Lehrjahre nach Hamburg. In der von ihr kuratierten Gruppenausstellung „Wir Magier“ werden sowohl Werke von ihr als auch ihren ehemaligen Studenten gezeigt.

Leiko Ikemura greift in Ihrem künstlerischen Schaffen Teile der westlichen Kunstgeschichte, als auch die Formsprache der japanischen Kultur auf. Dabei spielt sie mit Asymmetrien und Doppeldeutigkeiten, betont Aspekten des Geheimnisvollen und der Verwandlung. Ihre Motive scheinen Phantasiewelten entsprungen, entstanden aus der Kraft der Imagination. Dabei bewegen sich die Werke stets zwischen den Polen rationaler Kontrolle und spontaner Eingebung. Das Resultat eines solchen Spannungsverhältnisses sind unbegrenzte Räume, utopische Landschaften und imaginäre Menschenbilder, die in einer magischen Aura münden.

Das Magische spielt auch in den Werken der 14 Künstlerinnen und Künstler eine zentrale, und vor allem verbindende Rolle. So ist der Titel „Wir Magier“ als programmatische Ansage zu verstehen: Objekte, Motive und Figuren verschwinden und wandeln sich, sodass im Prozess der Auflösung etwas gänzlich Neues entstehen kann. Andere Positionen verweisen durch die Schaffung magischer Atmosphäre und geheimnisvoller Energiekörper stets auf die Quelle der Imagination.

Gleichermaßen verweist „Wir Magier“ aber auf die Rolle der beteiligten Künstler. So müsste die Ausstellung genau genommen „Wir Künstler“ heißen, doch vielleicht sind sie ja die wahrhaftigen Magier unserer Zeit? Ihnen gelingt es mit der Kraft ihres kreativen Schaffens, Bildwelten und Stimmungen zu kreieren, die den Betrachter emotional berühren und auf gewisse Weise verzaubern können. Ähnlich den Bestrebungen der Alchimisten modifizieren Künstler alltägliche Materialien und triviale Objekte so, dass sie einen neuen, wertvollen Gehalt bekommen und ein unergründliches Eigenleben zu entwickeln scheinen. So wie sich auch die Magie den Erklärungsversuchen der faktischen Wissenschaft zu widersetzen versucht, ist auch das Wesen und die Bedeutung von Kunst nicht eindeutig definierbar.

Eveline Drewes Galerie
Burchardstr. 14
20095 Hamburg

tel. +49 151 1153 6222
info@evelyndrewes.de

Screening at Live from Earth Pop-Up 2

LIVE FROM EARTH is going offline. We’re taking a very special break from never-ending internet browsing, online story telling, and social profiling to go back to the roots: real life encounters.
For this special occasion we are installing a one-week long pop-up store with a daily changing program hosted by our Live From Earth friends and family.


Galerie Noah Klink

Kulmer Straße 17, 10783 Berlin

15.10. Sunday
1200 – 2000 Shop open
2000 – 2300 Screening

Seeing Sunday is usually the day to rest, we’re providing you with a special screening held by friends Lily and Kevin.
Surreal, abstract and disturbing – the films of Austrian director Kevin Kopacka whose shortfilm HADES, which premiered in Cannes in 2015 and it’s sequel TLMEA will be shown on this day. Furthermore the as of yet unreleased trailer for HAGER, the final part in the trilogy will premiere.

HAGER

Hello all,

Our Pilot to DYLAN has reached more than 80k views!
You can watch it here
Find out how to support us here

Meanwhile I’ve been busy directing my first feature film titled HAGER.
HAGER is the final part of our HADES trilogy and is a meditation on the idea of hell.
Expect a visually trippy and atmospherically harrowing experience, as we descend to inferno and back.

We’re almost finished with shooting and will hopefully be finished with post production by the end of the year.
Stay tuned for more updates and our first trailer soon!

rehkeule

Everything you need to know about “DYLAN”

dylan, kevin kopacka,

We recently published the teaser to our new project titled “DYLAN” which generated a lot of press – as well as a lot of questions.

I’d like to make a brief statement to clear up any confusion.

“DYLAN” is a planned series, inspired by Tiziano Sclavi’s cult horror comic “Dylan Dog” – published by Bonelli.
Seeing that the filming copyright for Dylan Dog is currently still in the US (and not as many believe with Bonelli) we had to change some of the names of the characters. The rights to Groucho are even more complex – retaining to the “Marx Brothers” and impossible to get (there’s even copyright on the moustache!)

The show will still feature characters like Groucho, Bloch, Jenkins, Trelkovski, Morgana and Xarabas – though with different names (the character of Trelkovski will actually be the most different to it’s comic counterpart. The fans will either love or hate those changes – we’ll see).

The pilot episode titled “Dream of the Living Dead” was written by myself and Alex Bakshaev and produced by myself – with DOP Lukas Dolgner covering the costs for the equipment.
I used up all my savings to finance the pilot and it’s done with a lot of love for the original and it’s fans.
The idea is to release the pilot online and have the fans decide if they want to see a series made out of it, or not.
If everyone hates it – then no further episode will be made – if people enjoy it – we will get proper funding (maybe even manage to clear the rights) and do an actual show! If it will be online or a television series will be decided then.

dylan dog, kevin kopacka, dylan dawn, ford everett

The idea is to have a 6 episode first season. As with the comics, each episode will be different in style and atmosphere to the one before, but there will be an overarching story with Xarabas planned to appear in the season finale.

We’ve finished shooting the pilot and are currently in post production. Hopefully we’ll get to release it around March 2017. Expect it to be a mixture of the Dylan comics “L’alba dei morti viventi” and “Morgana” with nods to Italian classic horror movies such as “Dellamorte Dellamore”, “Zombi” and “Burial Ground”. It will be very atmospheric, artistic and (hopefully even) scary but still with comedic elements. A trailer will be released in the upcoming weeks.

As a closing statement I will say that this show is made for the fans and in no way meant to be disrespectful to it’s source material. I hope you (especially the Italian fans!) will enjoy it as much as we enjoyed making it!

Kevin

PS: Please feel free to contact me, in case you have any more questions.

vinyl

Everywhen

Solo Exhibition

8. Dezember 2015 – 30. Januar 2016
VERNISSAGE UND FILMSCREENING: 5. DEZEMBER 2015, 19 BIS 22 UHR
Ort: Galerie im Erd und Feuer, Graefestraße 90, 10967 Berlin
Öffnungszeiten: Di, Mi u. Sa 14-20 Uhr u.n.V.

Die Ausstellung “Everywhen” zeigt neue Malereien und Videoarbeiten von Kevin
Kopacka (*1987), in denen der Künstler seine Auseinandersetzung mit der
konventionellen Realitätswahrnehmung fortführt und erweitert.

Narrative Situationen bilden den Ausgangspunkt für Kopackas Malereien. Diese werden während
des Entstehungsprozesses zunehmend abstrahiert und am Ende vom Künstler vollständig
verschleiert. Somit entsteht ein Diskurs, der diverse Fragen aufwirft: Wird das, was auf der
Leinwand verborgen ist, dennoch unbewusst vom Betrachter wahrgenommen, auch wenn es
nicht mehr als sichtbar erscheint? Besitzt ein Bild eine “Aura”, die eine Symbiose zwischen dem
Rezipienten, dem Raum und der Dimension der Zeit kreieren kann? Inwiefern kann die Malerei als
intuitives Kommunikationsmittel fungieren, das über das Abgebildete hinaus geht?
Mit dieser Herangehensweise erweitert der Künstler seinen Fokus und rückt das von ihm
dargestellt Erkennbare in den Hintergrund. Er weist hin auf das, was nicht mehr zu sehen ist.
Etwas, das vielleicht auf einer anderen Frequenz mitschwingt und nur noch unbewusst
wahrgenommen werden kann. Im übertragenen Sinne stellt Kopacka damit auch die existientielle
Frage ob etwas überhaupt jemals verloren gehen kann.
Unserem konventionellen, linearen Zeitbewusstsein, demnach alles nacheinander geschieht,
setzt Kopacka mit seinen Bildern eine multidimensionale Vorstellung von Zeit entgegen, in der
alle Momente simultan zueinander geschehen: Was anfangs im Bild noch vorhanden war, ist im
jetzigen Moment kaum mehr sichtbar, doch wird niemals aufhören zu existieren.

Video-Serie “EVERYONCE”

Zur Ausstellungseröffnung werden zwei Folgen der von Kopacka kreierten narrativen Videoserie
“Everyonce” ihre Weltpremiere feiern. In den in Anthologie-Form und in jeweils unterschiedlichen
Sprachen gedrehten Episoden, erleben die Protagonisten einen Bruch in der gewohnten
Realitätswahrnehmung. Verschiedene Parallel-Universen kreuzen sich und die Zeit verläuft nicht
mehr linear. Diese Anomalien ereignen sich nur für einen kurzen Moment und entfalten erst durch
den Kontrast zur konventionellen Wahrnehmungsweise ihre irritierende Wirkung.

Watch the trailer here